Wie war das wieder vor drei Wochen, als uns Werner auf die Haglere führte?
Lawinenbulletin: gross. Wetter: na ja (leichter Nieselregen und Schneefall).

Zu fünft fahren wir mit dem Zug von Luzern ins Entlebuch und treffen Werner und Ruedi bei der Bushaltestelle Camping in Sörenberg. Von hier trennen uns 800 Höhenmeter von unserem Tourenziel. Werner legt wie immer eine schöne und sichere Spur durch den vorerst nassen und schweren Schnee. Mit zunehmender Höhe nimmt die Nässe ab, die Schneemenge zu und der Nieselregen geht in Schneefall über.  Im Gipfelhang hat es auch noch Nebel. Trotzdem findet unser Frontmann das Gipfelkreuz der Haglere ohne Umwege.

An eine lange Rast ist nicht zu denken. Also: Felle weg, einen Schluck Tee, etwas Essbares zwischen die Zähne und die Schuhe für die Abfahrt arretieren. Und schon geht es hinunter, in wunderbarem Pulverschnee bis zum Sattel bei Pkt. 1805. Dann folgt etwas Rodeo durch den lichten Wald und später eine vorsichtige Abfahrt über die Weiden bei zunehmend schwererem Schnee. Sogar die Sonne zeigt sich kurz beim Mittlistgfäl. Der Aufstiegsspur folgend erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt, pünktlich vor Abfahrt des gelben Busses nach Sörenberg.

Fazit: so schlecht war es ja gar nicht!

Anita, Kurt (Fotos), Marcel (Bericht, Fotos), Paul, René und Ruedi danken unserem Tourenleiter Werner, dass er uns an die frische Luft gelockt hat und wir einen schönen Tag verbringen durften.

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