Die Wetterprognosen lauten für heute einmal mehr „unten grau – oben blau“. Tatsächlich schauen die fünf Teilnehmenden im gut besetzten Bus von Sarnen in Richtung Langis bereits nach wenigen Minuten auf ein ausgedehntes Nebelmeer. Als an der Endstation die Sonne die frisch verschneite Landschaft in ein glitzerndes Licht taucht, ist die Freude auf die heutige Tour gross. Wer hätte gedacht, dass hier in den letzten Tagen ca. 15 cm Neuschnee gefallen sind?
Nach dem Anfellen geht’s zügig entlang der Strasse in Richtung Glaubenbergpass und bald steiler bergan dem Rickhubel, unserem ersten Gipfel, entgegen. Nach dem Aufstieg durch eine Märchenlandschaft erreichen wir dieses Etappenziel in knapp 1 ½ Stunden. Nach kurzer Rast geht’s mehr oder weniger flach bis zum Punkt 1915. Den Schlussanstieg zum Fürstein (oder Fürstei, wie dieser Gipfel neu bei Swisstopo benannt wird), schaffen wir anschliessend bestens. Oben erwartet uns ein wolkenloser Himmel und ein fantastisches Panorama vom Säntis über die Berner Alpen bis zum Jura. Die Abfahrt in Richtung Ober Sewen ist vielversprechend: Pulverschnee mit einigen bereits gezogenen Linien. Wir halten zuerst in Richtung Chli Fürstein und kurven dann die grösstenteils unverspurten Hänge hinunter bis kurz oberhalb der Kapelle beim Sewenseeli. Dort ziehen wir nochmals die Felle an und steigen durch lichten Föhrenwald zur Sewenegg hoch. Hier gönnen wir uns eine letzte Pause, bevor wir den Berghang hinunter zur Militärstrasse, die zum Schiessplatz Glaubenberg führt, hinunterschwingen. Auf diesem Weg gleiten wir bis zum Parkplatz beim Langis. Uns bleibt noch genügend Zeit, um im Restaurant auf die perfekte Tour anzustossen, bevor wir mit dem Postauto wieder in die Nebelsuppe eintauchen.
Fazit: Ein fantastischer Tag trotz einem verlorenen und wieder gefundenen Skiteller sowie einer vermissten Brille. Marcel, Cécile, Paul und Corrado (Tourenbericht) danken René (Tourenleiter) ganz herzlich.
Fotos von René, Corrado und Marcel






































