Geri, René und Dani versammelten sich um 07:35 Uhr am Bahnhof Kapf. Der Wetterbericht kündigte starken Föhn an, was Dani dazu veranlasste, ein „föhngeschütztes“, sonniges Gebiet für unsere Tour auszuwählen.
Nach einer gemütlichen Fahrt mit der Seilbahn erreichten wir um 9 Uhr die Klewenalp. Ohne Felle starteten wir zunächst zur Talstation des Chälen-Sessellifts. Dort angekommen, zogen wir die Felle auf und begaben uns auf den Aufstieg. Unser erstes Ziel war der Punkt 2222 m „Zwischen den Stöcken“, der sich westlich des Glattgrats befindet.
Nachdem wir den Punkt 2222 m erreicht hatten, gönnten wir uns eine Pause, bevor wir uns in die erste Abfahrt stürzten. Der anfänglich windbearbeitete, aber angenehm zu fahrende Pulverschnee verwandelte sich ab etwa 2050 m in Bruchharsch, was uns etwas forderte. Doch wir meisterten die Abfahrt ohne Sturz und fanden uns bald nördlich des Zwelfers wieder, wo wir erneut die Felle aufzogen.
Jetzt ging es hoch hinaus zum Brisen. Unser Skidepot richteten wir auf dem Sattel ein, und die letzten Meter zum Gipfel bewältigten wir zu Fuss. Oben angekommen, wurden wir mit einem atemberaubenden 360-Grad-Panorama belohnt. Ein herzlicher Glückwunsch an Geri und René, die den Brisen (2404m) zum ersten Mal im Winter erklommen hatten! Nach einer Fotosession machten wir uns an den Abstieg, der sich als angenehm erwies. Der Schnee war ideal zum Fahren, und wir genossen einige tolle Schwünge entlang der Aufstiegsspur, die uns hinunter zum Punkt nördlich des Zwelfers führte.
Hier wurde erneut angefellt und wir stiegen zum Brisenhaus auf. Doch als wir die Uhr konsultierten, stellte sich heraus, dass es bereits 15:30 Uhr war und der letzte Verbindungs-Sessellift zur Klewe-Panoramabar um 16:15 Uhr fuhr. Schweren Herzens entschieden wir uns, auf eine Einkehr im Brisenhaus zu verzichten. So stiegen wir die letzten Höhenmeter auf, bis wir die Felle zum letzten Mal an diesem Tag abziehen konnten und liessen die Ski laufen bis zum Sessllift hoch zur Panorama-Bar, wo wir uns das verdiente Bier gönnten.
Mit dabei: Geri, René, Dani (Tourenleiter)





